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05.12.17
Von: A. Weitkamp

Unser Schulsanitätsdienst zieht Kreise


Das Konzept unseres Schulsanitätsdienstes wird in der Berufsschule eingeführt.

Am 5.12.17 besuchte uns unser ehemaliger Schüler Kilian Krämer. Ich sprach mit ihm.

Frau Weitkamp: Kilian, schön, dass du deine ehemalige Schule besuchen kommst. Du bist im Sommer entlassen worden. Was machst du jetzt?

Kilian. Ich bin drüben auf dem Berufskolleg und will dort mein Fachabitur im Bereich Gesundheit machen.

Frau Weitkamp: Da hast du eine gute Wahl für dich getroffen, denke ich. Hier an der Schule warst du im Schulsanitätsdienst schon sehr engagiert.

Kilian: Ja, ich komme an der neuen Schule gut zurecht. Besonders freut mich, dass ich das Konzept vom Schulsanitätsdienst auf die Berufsschule übertragen konnte.

Frau Weitkamp: Das ist sehr interessant. Wie hast du das erreicht.

Kilian: Auf unserer Schülervertreter-Versammlung habe ich das Konzept des Schulsanitäterdienstes an der OSR vorgestellt. Die Klassensprecher waren begeistert und dann habe ich mit dem Direktor gesprochen, der auch von der Einrichtung sehr überzeugt war. Als nächstes musste ich den Schulsanitätsdienst in der Schulkonferenz vorstellen, wo die Errichtung einstimmig angenommen wurde. Es gibt zu dem Konzept an der OSR aber einen Unterschied. Jetzt, auf dem Berufskolleg, sind wir Schüler/innen voll verantwortlich für die gesamte Organisation und den Ablauf.

Frau Weitkamp: Warum setzt du dich weiter für einen Schulsanitätsdienst ein?

Kilian: Die Berufsschule ist unglaublich groß und es passiert ständig etwas. Ich will durch den Dienst die Lehrer entlasten.

Frau Weitkamp: Hast du für den Schulsanitätsdienst genügend Mitschüler mobilisieren können?

Kilian: Das ist das beste. Einmal sind von den alten Schulsanitätern der OSR jetzt sieben Schüler/innen auf dem Berufskolleg, die alle weiter mitmachen. Und dazu haben sich noch vierzig Schüler/innen gemeldet, die ausgebildet werden wollen oder auch schon eine Grundausbildung haben. Eine Lehrerin vom Berufskolleg, die Rettungssanitäterin ist, will mit mir den Ausbildungskurs leiten. Sedef Oral, die auch beim Schulsanitätsdienst der OSR aktiv war, wird auch helfen.

Frau Weitkamp: Das finde ich wirklich klasse, dass ihr beide so engagiert seid. Ich wünsche euch weiter gutes Gelingen beim Aufbau des Schulsanitätsdienstes an der Berufsschule. Da konnten wir als kleine Realschule der großen Berufsschule nebenan etwas Gutes zeigen. Herr Hofmann, unser ehemaliger Konrektor, der den Schulsanitätsdienst an unserer Schule aufgebaut hat, wird sich sicher auch freuen, dass seine Arbeit solch positive Kreise zieht.                  Vielen Danke für das Gespräch.


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