Neigungskurse Start.Schulleben.
20.02.17
Von: A. Weitkamp

Betriebsspraktikum unserer 9. Klassen


Die Arbeit im Marienhospital macht viel Freude.

Nach dieser Erfahrung kann sein nächtes Arbeitsfeld der Schulgarten werden.

Unsere 9. Klassen sind für drei Wochen, vom 13.2. bis 3.3.17, im Praktikum. Zwei von ihnen habe ich heute besucht und sie zu einem Gespräch gebeten.

 

Zuerst ging ich in das Marienhospital auf die Station 19, wo ich Melisa Melinski aus der 9c traf.

Frau Weitkamp: Melisa, wie bist du auf die Idee gekommen im Krankenhaus dein Praktikum zu machen?

Melisa: Ich war in der letzten Zeit selber oft im Krankenhaus und die Atmosphäre gefällt mir gut.
Frau Weitkamp: Was darfst du machen?
Melisa: Ich mache recht unterschiedliche Sachen z.B. Essen austeilen, die Patienten zu Untersuchungen bringen oder sie zur OP fahren und abholen, auch darf ich den Patienten beim Anziehen helfen. Wenn die Patienten klingeln, gehe ich in das Zimmer und frage, was sie wünschen.
Frau Weitkamp: Gefällt dir die Berufswelt besser als die Schule?
Melisa: Ja schon, aber es ist körperlich recht anstrengend. Die Dienstzeit beginnt um 7.00Uhr und endet um 15.00Uhr. Das heißt, ich muss acht Stunden am Tag stehen und laufen. Die ersten drei Tage taten mir die Beine richtig weh.
Frau Weitkamp: Könntest du dir vorstellen hier deinen Beruf zu finden?
Melisa: Ja, sehr gerne würde ich Krankenschwester werden. Deshalb bin ich auch hierhin gegangen.
Frau Weitkamp: Danke für das Gespräch und noch interessante Erfahrungen auf der Station wünsche ich dir.

 

 

Danach fuhr ich in den Toom-Baumarkt, wo Adnan Issa, Klasse 9a, sein Praktikum absolviert. Ich traf ihn in der Gartenabteilung.

 

Frau Weitkamp: Adnan, was machst du da Schönes?
Adnan: Ich baue ein Hochbeet nach Anleitung zusammen.
Frau Weitkamp: Das sieht gut aus. Hast du dich deswegen hier auf die Stelle beworben?
Adnan: Ja, ich wollte Abwechslung haben und nicht nur die üblichen Verkaufssachen machen.
Frau Weitkamp: Was hast du sonst noch machen dürfen?
Adnan: Hauptsächlich räume ich Waren ein, hole Waren aus dem Lager, schaffe Ordnung und baue eben Modelle zur Anschauung zusammen.
Frau Weitkamp: Ist es hier besser als in der Schule?
Adnan: Das kann man so einfach nicht beantworten. Die Aufgaben machen mir großen Spaß, aber die Zeiten sind sehr lang. Ich arbeite hier von 12.00Uhr bis 20.00Uhr. Manchmal ist so ein Tag recht anstrengend.
Frau Weitkamp: Könntest du dir vorstellen, nach dem Realschulabschluss hier mit einer Ausbildung anzufangen?
Adnan: Nein, ich würde lieber mehr praktisch arbeiten wollen z.B. in einer Schreinerei eine Ausbildung machen.
Frau Weitkamp: Dazu ist auch ein Berufspraktikum da, dass man sich klarer wird, wohin es nicht gehen soll. Ich wünsche dir noch interessante Tage und vielen Dank für das Gespräch.

 


Beim Marienhospital und dem Toom-Baumarkt möchte ich mich herzlich für die Betreuung von Melisa und Adnan bedanken. Auch ein herzliches Dankeschön an alle anderen Wittener Einrichtungen, die sich in diesen drei Wochen um unsere Schüler und Schülerinnen bemühen. Das ist nicht selbstverständlich.


© Copyright 2018   OSR. www.otto-schott-realschule.de